Berufsunfähigkeitsversicherung > Beiträge
Monatsbeiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung senken
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Die statistischen Gesundheitsrisiken aus Berufsgruppe und
Alter kann der Einzelne nicht beeinflussen. Dennoch lässt
sich der individuelle Monatsbeitrag zur Berufsunfähigkeitsversicherung
spürbar senken. Denn die Versicherungen stufen das Risiko
Berufsunfähigkeit einzelner Berufsgruppen häufig
unterschiedlich ein. Folge: Dieselben Leistungen werden zu
sehr unterschiedlichen Tarifen angeboten. Der Kunde muss
also eine Versicherung finden, die für seine Berufsgruppe
das Risiko Berufsunfähigkeit möglichst günstig bewertet.
Weitere Ursache für erhebliche Prämienunterschiede: Manche
Berufsunfähigkeitsversicherung lässt sich ihren Namen sehr
gut bezahlen.
Karenzzeiten bei Berufsunfähigkeit
ermöglichen deutliche Prämienersparnis
Die Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung lassen
sich auch durch individuelle Leistungsmerkmale senken, zum
Beispiel durch Ausdehnung der "Karenzzeit". Das
ist die Zeitspanne vom Eintritt der Berufsunfähigkeit bis
zur Auszahlung der ersten Berufsunfähigkeitsrente. Kommt
der Betroffene beim Eintritt der Berufsunfähigkeit einige
Zeit ohne Berufsunfähigkeitsrente aus, zum Beispiel indem
er auf Ersparnisse zurückgreift, kann er die Karenzzeit
vertraglich ausdehnen. Ähnliches gilt für privat
Krankenversicherte: Umfasst die private Krankenversicherung
eine Krankentagegeldversicherung, die in den ersten Monaten
der Berufsunfähigkeit einspringt, lässt sich damit die
erste Zeit der Berufsunfähigkeit überbrücken. Mit
Karenzzeiten lassen sich bei der Berufsunfähigkeitsversicherung
bis zu 15 Prozent der Beiträge einsparen.
Überschüsse können Beitrag zur
Berufsunfähigkeitsversicherung senken
Auch mit der Überschussbeteiligung kann der Versicherte
seine Monatsprämien niedrig halten. Überschüsse
erwirtschaftet eine Berufsunfähigkeitsversicherung unter
anderem durch die Anlage der Versicherungsbeiträge. Wie der
Versicherte davon profitiert, entscheidet er bereits beim
Abschluss seiner Berufsunfähigkeitsversicherung. Oft kann
er zwischen drei Varianten wählen: der verzinslichen
Ansammlung, einem Bonussystem und der Beitragsverrechnung.
Bei der verzinslichen Ansammlung zahlt die Berufsunfähigkeitsversicherung
die Überschüsse bei Vertragsablauf aus, beispielsweise mit
60 Jahren. Beim Bonussystem legt die Berufsunfähigkeitsversicherung
die Überschüsse an, um dem Versicherten im Falle der
Berufsunfähigkeit eine höhere Rente auszahlen zu können.
Empfehlenswert ist die Variante Beitragsverrechnung: Hier
schreibt die Berufsunfähigkeitsversicherung die
erwirtschafteten Überschüsse jedes Jahr direkt auf die
Beiträge gut. Dadurch sinkt die Monatsprämie, während für
den Fall der Berufsunfähigkeit die Rente exakt festgelegt
ist.
Tipp
Jede Berufsunfähigkeitsversicherung stuft den Antragsteller
zunächst in eine Risikogruppe ein. Akademiker profitieren
von einem geringeren "Risiko Berufsunfähigkeit",
Handwerker müssen tiefer in die Tasche greifen. Aber auch
innerhalb der einzelnen Risikogruppen gibt es bei der
Berufsunfähigkeitsversicherung beachtliche
Beitragsunterschiede. Denn jede Berufsunfähigkeitsversicherung
kann das Versicherungsrisiko einzelner Berufsgruppen anders
bewerten. Deutliche Einsparungen lassen sich bei der
Berufsunfähigkeitsversicherung zudem durch den geschickten
Einsatz von Karenzzeiten und Überschüssen erzielen. Unsere
Empfehlung: Holen Sie sich einen unabhängigen
Tarif-Leistungs-Check ein, der die Vor- und Nachteile der
einzelnen Angebote angemessen berücksichtigt. Achten Sie
bei der Auswahl Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung auf
eine günstige Risikogruppierung und nutzen Sie gezielt
individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. |